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Welcher Benzinmotor ist für Autogas (LPG) gut geeignet?

Welcher Motor ist für Flüssiggas geeignet?

Hallo, die Kraftstoffpreise sind kosmisch und ich überlege, mir ein Auto mit Autogasanlage zu kaufen. Die Frage, die mich beschäftigt, ist, welcher Motor am besten für Gas geeignet ist, um nicht auf eine Mine zu laufen. Ich möchte mit diesem Auto viele Kilometer zurücklegen.

Michael

Beantworten Sie die Frage, welcher Benzinmotor am besten für ein LPG-System geeignet ist.

Nachdem Sie eine solche Frage gestellt haben, kann ich sehen, dass Sie ein sehr bewusster Benutzer sind. Ihnen ist klar, dass nicht jeder Motor mit einer LPG-Anlage gut funktioniert. Um Ihre Frage ganz allgemein zu beantworten: Ein Motor, der lange und störungsfrei mit Flüssiggas betrieben werden kann, sollte die folgenden Merkmale aufweisen:

  • ist natürlich angesaugt. Die Steuerung der LPG-Anlage für solche Motoren ist sehr einfach, während sie bei Motoren mit Turbolader sehr viel schwieriger ist und die Systemsteuerung anspruchsvoller sein muss.
  • hat eine indirekte Einspritzung. Dies ist sehr wichtig, da die Düsen, die das LPG in den Brennraum einspritzen, ebenfalls indirekt, d. h. im Ansaugkrümmer, angeordnet sind. In einer solchen Situation entspricht die Flüssiggasanlage der Bauart des Motors.
  • einen strukturell starken Kopf hat, vorzugsweise 2-3 Ventile pro Zylinder, obwohl dies keine Regel ist! Beim Betrieb des Motors mit Flüssiggas kann das Kraftstoff-Luft-Gemisch geschwächt werden, was zum Verbrennen der Ventilsitze führt. Starker Kopf hält ungünstigen Betriebsbedingungen besser stand. Die Antwort auf dieses Problem ist ein häufiger oder automatischer Ventilspielausgleich.
  • sind mit hydraulischen Ventilspielausgleichssystemen ausgestattet. Es kommt häufig vor, dass Mechaniker z.B. mit dem Ventilspielausgleich mittels einer Ventilspielausgleichsplatte nicht zurechtkommen. Bei Motoren mit Lamellen-Ventilspielausgleich muss dieser alle 20-30.000 km wiederholt werden, eine Vernachlässigung führt aufgrund der höheren Verbrennungstemperatur als bei Benzin zum Verbrennen der Ventilsitze. Bei einem Motor mit hydraulischen Reglern ist eine solche Einstellung nicht erforderlich, da sie automatisch erfolgt, was einfach sicherer ist.
  • Es muss zu 100 % funktionstüchtig sein, d. h. es darf nicht stark abgenutzt sein. Es darf auch keine Probleme mit der Lenkung haben, d. h. es muss perfekt mit Benzin funktionieren. Jeder noch so kleine Defekt, z.B. Ruckeln oder Flackern, verursacht durch einen defekten Gassensor, wird sich viel stärker bemerkbar machen.

Die von mir aufgeführten Kriterien charakterisieren den idealen Gasmotor. Das ist derjenige, der sich am besten für Flüssiggas eignet. Es ist jedoch möglich, jeden Motor mit Gas zu betreiben, auch wenn er die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, aber dies wirkt sich auf die Kosten für den Einbau, die Häufigkeit der Wartung sowie die Sicherheit und die Dauer des störungsfreien Betriebs aus.

Beispiele für solche Motoren:

  • das gesamte MPI-Programm von Volkswagen:
    • 1.0 MPI,
    • 1.2 MPI,
    • 1.4 MPI,
    • 1.6 MPI,
    • 2.0 MPI.
  • Peugeot / Citroen:
    • 1,4 VTi,
    • 1,4 16V,
    • 2,0 16V,
  • FIRE Fiat-Motoren:
    • 1.1 8V,
    • 1.2 8V,
    • 1.4.

Abweichungen von den oben genannten Regeln, die sich gut mit Gas vertragen:

  • Fiat-Turbomotoren1,4 T-Jet,
  • Motoren mit Direkteinspritzung Mazda 2.5 SkyActive.

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